Spielregeln von Connect6

Connect6 wurde 2005 von Prof. I-Chen Wu (Taiwan) veröffentlicht und frei publiziert. Es verbindet die Klarheit von „n in einer Reihe“ mit der Tiefe klassischer Brettspiele. Hier sind die Regeln in unseren eigenen Worten.

Das Brett

Gespielt wird auf einem Brett mit 19×19 Schnittpunkten. Zu Beginn ist es vollständig leer. Die Spalten sind mit A–T (ohne I) beschriftet, die Zeilen mit 1–19.

Der Spielablauf

Schwarz beginnt und setzt genau einen Stein auf einen freien Schnittpunkt. Danach setzen Schwarz und Weiß abwechselnd jeweils genau zwei Steine pro Zug. Ein Zug gilt als Ganzes: Die zwei Steine werden nacheinander gesetzt, gewertet wird der Zug erst, wenn beide Steine liegen. Sind zum Ende der Partie weniger als zwei freie Schnittpunkte übrig, werden entsprechend weniger Steine gesetzt.

Kein Schlagen

Es gibt keine Schlagzüge. Einmal gesetzte Steine bleiben bis zum Partieende an ihrem Platz.

Sieg und Remis

Es gewinnt, wer als Erster sechs oder mehr eigene Steine in einer ununterbrochenen Linie liegen hat – waagerecht, senkrecht oder diagonal. Auch längere Reihen (sieben, acht oder mehr Steine) zählen als Sieg. Ist das Brett vollständig belegt, ohne dass jemand sechs in einer Reihe erreicht hat, endet die Partie remis.

Die 1-2-2-Eröffnungsregel

Dass Schwarz mit einem Stein beginnt und danach immer genau zwei Steine gesetzt werden, gleicht den Anzugsvorteil aus: Weiß darf unmittelbar antworten und erhält so einen kleinen Ausgleich. Diese Regel ist fester Bestandteil des offiziellen Regelwerks und macht Connect6 besonders fair.

Spielen auf dieser Seite

Gegen den Computer stehen fünf Schwierigkeitsstufen bereit. Online wird automatisch eine Partie vermittelt, gespielt wird mit Bedenkzeit. Du kannst außerdem jederzeit aufgeben; das zählt als Niederlage. Lokal spielen zwei Personen am selben Gerät gegeneinander.